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Pneumatikdichtungen für Industrie & Maschinenbau

Pneumatikdichtungen sind Dichtelemente für pneumatische Systeme. Sie verhindern den Austritt von Druckluft und schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Schmutz und anderen Verunreinigungen.
HME liefert Pneumatikdichtungen aus NBR, PU, FPM und PTFE als technischer Fachhändler - mit Beratung zum Werkstoff, Druckbereich und Bauform.

  • Zertifiziertes Unternehmen nach ISO 9001
  • Technischer Support
  • Sonderanfertigung möglich
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Unsere Pneumatikdichtungen im Überblick

Wählen Sie die passende Bauform für Ihren Pneumatikzylinder und öffnen Sie die Unterkategorie für Abmessungen, Werkstoffvarianten und technische Details.

Wissen

Alles über Pneumatikdichtungen

Die folgenden Abschnitte erklären Funktion, Werkstoffe und die passende Werkstoffwahl je Anwendung – damit Sie die richtige Pneumatikdichtung für Ihren Einsatzfall finden.

Was sind Pneumatikdichtungen & welche Funktionen haben sie?

Pneumatikdichtungen sind Dichtelemente, die in mit Druckluft betriebenen Systemen die Abdichtung übernehmen. Sie halten den Arbeitsdruck im Pneumatikzylinder, verhindern Leckage zwischen den Druckräumen und schützen das System vor eindringendem Schmutz etwa in Automatisierungs- und Handhabungstechnik der Industrie. Im Unterschied zur Hydraulik arbeiten Pneumatikzylinder bei deutlich niedrigerem Druck, dafür mit hohen Schaltzyklen und häufig in Trockenlauf oder mit minimaler Schmierung.

Verschiedene Pneumatikdichtungen der HME GmbH
  • Statisch Dichten feststehende Bauteile ab – z. B. an Deckel und Gehäuse des Zylinders.
  • Dynamisch Kolben- und Stangendichtungen, die Gleitbewegungen reibungsarm bei hohen Schaltzyklen standhalten.

Reibung & Trockenlauf: Weil Druckluft meist ungeschmiert oder nur minimal geölt ist, ist geringe Reibung das entscheidende Kriterium. Reibungsarme Werkstoffe wie PTFE-Compounds ermöglichen Trockenlauf, reduzieren Losbrechkräfte und erlauben hohe Schaltzyklen ohne übermäßigen Verschleiß.


Aus welchen Materialien werden Pneumatikdichtungen hergestellt?

Die Wahl des Werkstoffs richtet sich nach Druck, Temperatur, Schmierung und Schaltfrequenz. Für reibungsarmen Trockenlauf sind weiche, gleitgünstige Werkstoffe gefragt.

WerkstoffKerneigenschaftTemperaturbereichTypischer Einsatzbereich
NBR
Nitril-Butadien-Kautschuk
Standardwerkstoff für Druckluft, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis −30 bis +100 °C Allgemeine Pneumatik, geölte Druckluft
PU
Polyurethan
Hohe Verschleißfestigkeit und Abriebbeständigkeit −35 bis +110 °C Hohe Schaltzahlen und mechanische Belastung
FKM
Fluorkautschuk (Viton)
Hohe chemische und thermische Beständigkeit −20 bis +200 °C Hohe Temperaturen und aggressive Umgebungsmedien
PTFE
Polytetrafluorethylen
Extrem reibungsarm, für Trockenlauf geeignet −200 bis +260 °C Trockenlauf, ölfreie Druckluft, reibungskritische Anwendungen

Druckbereich: Pneumatikzylinder arbeiten typischerweise bei etwa 6 bis 10 bar – deutlich niedriger als Hydrauliksysteme. Die Temperaturgrenzen richten sich nach dem Werkstoff.


Welches Dichtungsmaterial eignet sich für welche Anwendung?

Die folgende Zuordnung gibt eine erste Orientierung – die endgültige Werkstoffwahl hängt vom konkreten Anwendungsfall ab. NBR ist geeignet für allgemeine Pneumatik und geölte Druckluft, PU überzeugt bei hohen Schaltzahlen und mechanischer Belastung, FKM bei hohen Temperaturen und aggressiven Medien, PTFE bei Trockenlauf, ölfreier Druckluft und reibungskritischen Anwendungen.

Verschiedene Pneumatik Endlagendichtungen in Grau HME

Bauform, Funktion und geeigneter Werkstoff

Jede Bauform übernimmt eine bestimmte Aufgabe im Pneumatikzylinder. Die Übersicht ordnet Funktion und geeignete Werkstoffe zu.

BauformFunktionGeeignete Werkstoffe
KolbendichtungDichtet die Druckräume im Zylinder abNBR, PU, PTFE
StangendichtungDichtet die Kolbenstange nach außen abNBR, PU, PTFE
AbstreiferHält Staub und Partikel fernNBR, PU
FührungsringFührt Kolben/Stange, nimmt Querkräfte aufPOM, PTFE-Compound
Endlagen-DämpfungDämpft den Kolben am HubendePU

Angaben sind Richtwerte; zulässige Werte ergeben sich aus Profil, Werkstoff und Einbausituation. Für die passende Auslegung beraten wir Sie gern.

Express

Sonderanfertigungen & Expresslieferung

Wenn das Standardprogramm nicht passt, liefern wir Hydraulikdichtungen nach Maß – einzeln oder in Serie. Standardprofile gehen innerhalb von 48 Stunden raus, für Sonderformen prüfen wir Machbarkeit und Lieferzeit nach Ihrer Zeichnung oder Ihrem Muster.

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Häufige Fragen zu Pneumatikdichtungen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Pneumatikdichtungen sind Dichtelemente, die in druckluftbetriebenen Systemen den Arbeitsdruck halten und das Eindringen von Schmutz verhindern. Sie kommen vor allem in Pneumatikzylindern, Ventilen und Antrieben zum Einsatz und müssen reibungsarm arbeiten, da Pneumatik oft mit geringer oder ganz ohne Schmierung läuft.

Zu den gängigen Bauformen gehören Kolbendichtungen, Stangendichtungen, Abstreifer, Führungsringe und Endlagen-Dämpfungen. Jede Bauform übernimmt eine bestimmte Aufgabe im Pneumatikzylinder – vom Abdichten der Druckräume über die Führung bis zum Schutz vor Verunreinigungen.

Pneumatikdichtungen arbeiten bei niedrigerem Druck (typisch 6–10 bar) als Hydraulikdichtungen, dafür mit höheren Schaltzyklen und häufig im Trockenlauf. Daher stehen geringe Reibung und gute Gleiteigenschaften im Vordergrund, während bei der Hydraulik die Druckfestigkeit dominiert.

Übliche Werkstoffe sind NBR, PU, FKM und PTFE. NBR ist der Standard für geölte Druckluft, PU bietet hohe Verschleißfestigkeit, FKM ist beständig bei hohen Temperaturen und aggressiven Medien, und PTFE eignet sich besonders für Trockenlauf und ölfreie Druckluft.

Pneumatikzylinder werden meist im Bereich von 6 bis 10 bar betrieben. Die Temperaturgrenzen hängen vom Werkstoff ab: NBR bis etwa +100 °C, PU bis etwa +110 °C, FKM bis +200 °C und PTFE bis +260 °C. Für die genaue Auslegung Ihres Systems beraten wir Sie gern.

Typische Einsatzbereiche sind Pneumatikzylinder, Ventile, pneumatische Antriebe und Greifer in der Automatisierungstechnik, im Maschinenbau und in der Fördertechnik. Überall dort, wo Druckluft als Energieträger genutzt wird, sorgen Pneumatikdichtungen für einen zuverlässigen Betrieb.

Ja. Neben Standardprofilen aus dem Lager liefert HME Pneumatikdichtungen in Sondermaßen und Sonderwerkstoffen sowie komplette Dichtsätze für gängige Zylinder. Kontaktieren Sie unser Technikerteam unter +49 (0) 8231 9623-0 für eine unverbindliche Beratung.

Ja, als technischer Fachhändler unterstützt HME Sie bei der Auswahl der richtigen Dichtung – von der Werkstoffauswahl über Druck- und Temperaturbeständigkeit bis zur passenden Bauform. Sie erreichen unser Team telefonisch oder über das Kontaktformular.

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